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At the end of the third quarter of 2025, Germany's makers of car parts and accessories employed 11.1% fewer people than a year earlier. Automotive employment overall fell by 48,700. Across all of manufacturing, 120,300 jobs gone in twelve months, the lowest automotive headcount since 2011. These are net figures from Destatis, not announcements or forecasts. The work is leaving. That part is settled.

The comfortable story says we know where it goes. Production moves out, German payroll becomes Mexican, Indian, Eastern European payroll. Offshoring as a conveyor belt. For years that has been the frame everyone reached for.

So we went looking for the other end of the belt.

It isn't there, or not at the size the story needs. The verified foreign payrolls of Germany's biggest manufacturers:

  • Bosch: around 38,000 in India

  • ZF: around 16,000 in India

  • Volkswagen: 11,400 in Bratislava

  • BMW: around 2,000 in its new Hungarian plant

  • Mercedes: 3,000 more targeted in Kecskemét

Most of those jobs existed long before last year. Even counting every standing payroll and every announced hire across India, Eastern Europe, China and North Africa, the total doesn't approach 120,300 in a single year. The June VDA survey of automotive companies points the same way: 54% reducing their German workforce, 3% adding at home, and 44% of those cutting expanding abroad. Companies are leaving. The jobs are not landing somewhere else in the same number.

The corridor we watch most closely shows the cleanest version of it. Mexico drew $9.26 billion of auto investment in 2025, on Cluster Industrial figures. Announced new jobs from those projects fell 47.1% in early 2026 against the year before, down to 9,161. The capital arrived. The hiring did not follow at the same scale.

When a German supplier sheds a thousand workers and the Mexican plant that takes the contract installs robots and hires ninety, the question changes. Did the other jobs go to other countries, or did they disappear?

The conveyor belt was the story built to avoid that question. The numbers say the work didn't move in a clean line. Some of it moved. Some was automated. Some was consolidated away. What's certain is that the missing jobs are far larger than the offshore hiring anyone can find.

We don't have the full answer yet. We'd rather put the question to the people who keep insisting they do.

- Deutsche Version -

Rund 120.000 Industriebeschäftigte weniger in einem Jahr. Man sagte uns, die Arbeit sei ins Ausland gegangen. Dort taucht sie auch nicht auf.

Der Stellenabbau in der deutschen Industrie, die Offshoring-Erzählung, die ihn erklären soll, und die Standorte, an denen die fehlenden Beschäftigten nicht auftauchen.

Zum Ende des dritten Quartals 2025 beschäftigten die deutschen Hersteller von Teilen und Zubehör für Kraftwagen 11,1 % weniger Menschen als ein Jahr zuvor. In der Automobilbranche insgesamt fielen 48.700 Stellen weg. Im gesamten Verarbeitenden Gewerbe waren es 120.300 Stellen in zwölf Monaten, der niedrigste Beschäftigtenstand in der Automobilindustrie seit 2011. Das sind Nettozahlen laut Destatis, keine Ankündigungen und keine Prognosen. Beschäftigung verlässt den Standort. So viel steht fest.

Die bequeme Erzählung sagt, wir wüssten, wohin. Die Produktion verlagert sich, aus deutschen Löhnen werden mexikanische, indische, osteuropäische Löhne. Offshoring als Förderband. Jahrelang war das der Rahmen, nach dem alle gegriffen haben.

Also haben wir nach dem anderen Ende des Förderbands gesucht.

Es ist nicht da, jedenfalls nicht in der Größe, die die Erzählung braucht. Die belegten Auslandsbelegschaften der größten deutschen Hersteller:

  • Bosch: rund 38.000 in Indien

  • ZF: rund 16.000 in Indien

  • Volkswagen: 11.400 in Bratislava

  • BMW: rund 2.000 im neuen Werk Debrecen

  • Mercedes: 3.000 weitere geplant in Kecskemét

Die meisten dieser Stellen gab es schon lange vor dem vergangenen Jahr. Selbst wenn man jede bestehende Belegschaft und jede angekündigte Einstellung in Indien, Osteuropa, China und Nordafrika zusammenzählt, kommt die Summe nicht an 120.300 in einem einzigen Jahr heran. Die VDA-Umfrage vom Juni unter befragten Automobilunternehmen weist in dieselbe Richtung: 54 % bauen ihre Belegschaft in Deutschland ab, 3 % stellen im Inland zusätzlich ein, und 44 % derjenigen, die kürzen, expandieren im Ausland. Die Unternehmen gehen. Die Stellen tauchen anderswo nicht in derselben Zahl wieder auf.

Der Korridor, den wir am genauesten beobachten, zeigt die klarste Version davon. Mexiko zog 2025 Automobilinvestitionen von 9,26 Milliarden Dollar an, laut Cluster Industrial. Die angekündigten neuen Arbeitsplätze aus diesen Projekten fielen Anfang 2026 um 47,1 % gegenüber dem Vorjahr, auf 9.161. Das Kapital kam an. Die Beschäftigung folgte nicht im gleichen Maß.

Wenn ein deutscher Zulieferer tausend Beschäftigte abbaut und das mexikanische Werk, das den Auftrag übernimmt, Roboter installiert und neunzig Menschen einstellt, verschiebt sich die Frage. Sind die übrigen Stellen in andere Länder gegangen, oder sind sie verschwunden?

Das Förderband war die Erzählung, die genau diese Frage vermeiden sollte. Die Zahlen sagen, die Arbeit hat sich nicht in einer sauberen Linie verlagert. Ein Teil ist gewandert. Ein Teil wurde automatisiert. Ein Teil wurde wegkonsolidiert. Sicher ist: Die fehlenden Stellen sind weit zahlreicher als alle Auslandseinstellungen, die sich finden lassen.

Wir haben noch nicht die ganze Antwort. Wir stellen die Frage lieber denjenigen, die behaupten, sie zu haben.

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